Stationen des Arbeitslebens in zeitlicher Übersicht
Aus Kalendernotizen 1992 bis 2025 gelistete Tätigkeiten Jürgen Prigl in 33 Jahren Leitung Bauhütte Wiesenkirche Soest, erstellt durch Erika Kauba.
Umsiedlung nach Soest
nach Int. Fachausschreibung
Baustelle der neuen Bauhütte
Rekonstruktion und Neuanfertigung von Laubwerksmodellen gemäß fachlicher Grundlagen
Modell- und Musterarbeit
Konstruktion der Turmgeometrie
- Umstellung Arbeitsmethodik Steinabbau; Beginn Süd-Ost-Ecke Südturm
- Herstellung Referenzsteine
- Plan-Zeichnung „Die ebene Geometrie in den Türmen der Wiesenkirche“
Einbringung von Verankerungen
Nach Abstimmung mit Statiker und Prüfstatiker nachträgliche Einbringung von Verankerungen in dem bis 1992 versetzten Bereich Süd-West-Ecke Schicht 1-22/25 des Südturmes.
Aufräumarbeiten
Ab September: Räumung von altem Schutt und Baudreck auf dem Gewölbe, gesamt 70 cbm!
Sondersitzung Baukommission
20.10. Sondersitzung Baukommission zu Vorlagen und Modellen. Gespräch mit dem Kölner Dombaumeister Arnold Wolff; Zusage.
Werkstatteröffnung mit Ministerpräsident
13.04. Ministerpräsident Johannes Rau weiht die Werkstatt der Neuen Bauhütte ein.
Abbaumethodik Hohlbohrungen
Weiterentwicklung der Arbeitsmethodik Steinabbau mithilfe geometrischer Richtungen.
Aufbau Meisterschule für Steinmetzen und Bildhauer
Entwicklung neuartiger Verankerungen
sogenannter Paddelanker, welche die Last flächig fassen.
Treffen mit Hilde Claussen zur Glaslandschaft sowie mit Erich Schildheuer zur Geometrie.
Versetzen einer 1. Wimpergzone
Der "Soester Grünsandstein", eigentlich ein sandiger Kalkstein, hat speziell an den gotischen Türmen der Wiesenkirche seine Probleme
Abbaumethodik Diamantseil
Steigerung der Abbaumethodik durch Diamantseil-Säge. Es wird noch schonender, präziser und schneller.
Ausbau der Gebäude Neue Bauhütte
Das Staatl. Bauamt unter seinem Leiter Gerhard Reckert, mittlerweile Mitglied im Vorstand des Dombauvereines, übernimmt mit Jahresanfang den Ausbau der Gebäude Neue Bauhütte.
August: Gerhard Reckert stirbt.
Anschaffung und Nutzung von Computer-unterstütztem Zeichnen (CAD)
parallel zur weiteren Handhabung von Zirkel und Lineal.
Presbyter Klaus Ewert vermittelt das Steuerberatungsbüro Volker Kaiser für den Bauhüttenbetrieb.
Gefahren-Alarm: Vom nicht eingerüsteten Nordturm drohen Steine herauszustürzen.
Gründung der Meisterschule
Eröffnung einer Meisterschule für Steinmetzen und Steinbildhauer an der Dombauhütte in Trägerschaft der HWK-Dortmund, (nach Vorbereitungen aus weiter bestehender Funktion als Meisterprüfer in Baden-Württemberg heraus).
Planerstellung der Gesamtrestaurierung
Erstellung einer Gesamtplanung „Restaurierung Wiesenkirche“ für das Land NRW.
Int. Kooperation Berufsbildung
Der erste in der Bauhütte ausgebildete Lehrling wird Landessieger und Bestprüfling, (so alle folgenden)
Landesförderung
Besuch des Ministerpräsidenten Wolfgang Clement in der Bauhütte, danach in der Wiesenkirche
Termine in Sachen Finanzierung in Landesministerium und Bundesverwaltung.
Beginn Freizeitprojekt Kinderfeldkirche
Beginn integratives Freizeitprojekt „Kinderfeldkirche mit Friedenstor“.
Termine in Sache ZIN-Programm, Strukturen, Anträge, Nachweise.
Anfrage aus der Staatskanzlei
(Teilnahme als Gast auf einer SPD-Veranstaltung). Auf dem Gang vom Blauen Saal zur Wiesenkirche versichert sich der MP: „Sie machen das doch dann auch?(!)“
Grundsteinlegung Nordturm
In einem Festakt am 06.11.1999 wurde der Grundstein zur Restaurierung des Nordturms gelegt. Hauptförderer ist das Land NRW, der damalige Ministerpräsident Wolfgang Clement nahm persönlich an der Feier teil.
Gründung „Soester Runde“
Stiftung Restaurierung Abendmahlfenster
Kuratorium
Neu-Konstituierung Kuratorium mit Bundespräsident Johannes Rau an der Spitze.
Heinz Zahrnt feiert seinen 85.
zweimal: in Hamburg mit Johannes Rau und in der Bauhütte in schöner Gesellschaft.
Andacht Benediktiner Pater Marian, Predigt Heinz Zahrnt.
Nochmalig technologische Steigerung im Gesteinsabbau: durch Schwertsägen mit Diamantketten.
Spende: Neue Fenster
Neue Süd-Fenster durch Spender Hellmut Haverland.
Besuch Jürgen Rüttgers
23.11. Der Abgeordnete Jürgen Rüttgers trifft bei seinem Besuch mit Eckhard Uhlenberg in der Meisterschule auf Staatsminister a.D. Franz-Josef Kniola, welcher dort gerade als Dozent lehrt.
Forschung, Bildung und Lehre
Der zweite Meisterlehrgang fertigt steinerne Sonnenblumen für die Dresdner Frauenkirche.
Neuer Glockenstuhl
Statiker Gunther Rohrberg wird beauftragt, den Neuen Glockenstuhl zu konstruieren.
3. Soester Runde mit 16 Nationen
Treffen mit Intendant Fritz Pleitgen.
Vollendung der unteren Etage des Südturmes
Vollendung der unteren Etage des Südturmes als 1. Großer Bauabschnitt
Neuer Glockenstuhl und Guss 7 neuer Glocken
Die Glocken, die am 14. Juni bei der Firma Bachert gegossen wurden, sind mittlerweile in Soest eingetroffen. Sie sehen etwas anders aus, als wir sie aus unseren Kirchen kennen.
Büchlein anlässlich der Restaurierung des Abendmahlsfensters um die Jahrtausendwende.
Filme von WDR und ARD
Neue Fenster und Turmbau
Vollendung der Glaslandschaft der Wiesenkirche.
Soester Runde in Brüssel
Gründung der EACD in Brüssel durch die „Soester Runde“.
Gründung EACD
In der Dombauhütte an der Wiesenkirche in Soest wurde 1997 ein Gesprächskreis zum Thema Kultur und Bildung speziell im Handwerk der Steinmetze eröffnet. Ab 1998 wurde diese „Soester Runde“ international und verdoppelte sich jeweils in den Folgejahren.
2001 verabschiedeten Vertreter aus 16 Nationen die Forderung einer europaweiten Meister-Gratifikation auch in handwerklichen Berufen. Dieser Kreis konstituierte 2003 die EACD.
Weihnachten mit dem Bundespräsidenten
Johannes Rau veranstaltet „Weihnachten mit dem Bundespräsidenten“.
Erstellung und Herausgabe eines Kunstführers mit dem Deutschen Kunstverlag.
Arbeitstechnologie mit Schwertsägen
Nachhaltigkeit
Angela Merkel auf dem Gerüst des Südturmes und in der Wiesenkirche.
Sanierung alte Fachwerkscheune
Konzeption Grünsandsteinmuseum in der verfallenden Fachwerkscheune.
23.6.: Direkter Anruf von Jürgen Rüttgers nach seiner Wahl zum Ministerpräsidenten.
Soester Hansepreis
"In Anerkennung seines vorbildlichen Völker verbindenden bürgerschaftlichen Engagements in echtem hanseatischen Geist" erhielt Jürgen Prigl am 21. Mai 2005 den Soester Hansepreis.
WDR-Konzerte „NRW feiert Advent“
WDR-live Fernsehkonzert „NRW feiert Advent“ des Ministerpräsidenten
Sanierung Dachstuhl und Chordächer
Den größten Bereich in der Restaurierung der Wiesenkirche stellt die Wiederherstellung der Türme dar. Aber stets müssen alle Bereiche des gotischen Juwels im Blick behalten werden. Schon lange war und ist der schlechte Zustand des Daches bekannt. Nicht nur, dass der Schiefer an vielen Stellen brüchig ist, vor allem auch der historische Dachstuhl aus dem 14. Jahrhundert hat unter der Witterung und den Folgen des letzten Krieges gelitten.
Ein neues Kreuz
Anlässlich der Sanierung der Chordächer wurde der Dombaumeister beim Studium historischen Bildmaterials gewahr, dass auf dem östlichen Ende des Dachfirstes ursprünglich ein Kreuz stand. Nach ausgiebigen Erörterungen entstand der Beschluss, der Wiesenkirche an dieser Stelle wieder ein Kreuz zu geben, in passender und neu gestalteter Form. Dank der großzügigen Spende eines heimischen Unternehmers und eines weiteren Mitgliedes des Dombauvereines konnte die Finanzierung sicher gestellt werden. Der Metallbauer Walter Schneider aus Schmallenberg erhielt den Auftrag zur Herstellung eines Bronze-Kreuzes. Das Kreuz wurde im Rahmen des Erntedankgottesdienstes, am 01. Oktober 2006, aufgestellt.
Einweihung Kinderfeldkirche
mit Sup. Manfred Selle
In der Restaurierung der Türme der Wiesenkirche fielen in der unteren Etage des Südturmes Steine an, die an sich Schutt darstellten, aber vielleicht zu kleinen Teilen für andere, mindere Zwecke noch nutzbar waren. Es entstand die Idee, daraus diese Feld-Kapelle als ein offenes Ensemble aus vielen solchen Steinen zu errichten.
Gruppen aus allen Bereichen der Gesellschaft bearbeiteten in der Werkstatt der Dombauhütte einzelne Steine. Mindestens wurde der Name oder ein Zeichen in den Stein gehauen. Aus diesen Bausteinen und aus weiteren, als Spende beigegebenen Materialien, wurde von 1999 - 2006 in freizeitlichem Engagement die Anlage errichtet.
Das Spektrum der Mitwirkenden umfasste Kindergärten, Schulen, Schützenvereine, Chöre, Freundeskreise ausländischer Mitbürger, Politiker und andere Personen der Öffentlichkeit, der Medien, der öffentlichen Verwaltung, Feuerwehr, Seniorenkreise, Familienkreise, Therapiegruppen, kirchliche Gruppen, Meisterschüler, etc.
Start Bildungstournee durch Europas Kathedralen
Festredner Reinhold Messner
Eröffnung Grünsandsteinmuseum Soest
Eingeleitet durch die Begrüßung durch den Bauherrn, Kirchbaumeister Jürgen Prigl, nahm der Landesminister für Bau und Verkehr, Oliver Wittke, die Eröffnung des Museums vor. Mit humorigen Worten wies er darauf hin, dass die finanzielle Unterstützung des Landes NRW und die Förderung durch die beteiligten Stiftungen allein nicht ausgereicht hätten, um so ein Projekt zu schultern. Ganz wichtig schätzte er daher die Anstrengungen des Westfälischen Dombauvereins und der Soester Bürger ein. Herr Dr. Ruthemeyer sprach als Bürgermeister der Stadt Soest danach seinen Dank für die Förderung aus und wies auf die große Bedeutung für den Fremdenverkehr und interessierter Besucher hin. Den Abschluss bildete eine kleine Andacht, die Herr Pfarrer Hendrik Mattenklodt hielt und dem Objekt den Segen spendete. Danach übergab der Bauherr den "einzigen" vorhandenen Schlüssel an Minister Wittke, der unter Beifall der Anwesenden die Museumstür aufschloss und die Einrichtung damit für die Öffentlichkeit frei gab.
Jubiläum 10 Jahre Meisterschule
Die Feierstunde zur Würdigung des 10-jährigen Jubiläums der Meisterschule fand im Werkraum der Dombauhütte statt. Zahlreiche Steinmetze und Steinbildhauer haben hier ihre Qualifikation erworben und in der Meisterprüfung ihr Können unter Beweis gestellt. Mit dem ersten Meisterkurs hatte 1997 für eine Einrichtung des Handwerks in NRW eine richtungweisende Maßnahme begonnen. Gründungsväter waren u.a. der damalige NRW-Minister Franz-Josef Kniola und der Präsident der HWK-Dortmund, Otto Kentzler. In einem Grußwort würdigte der Minister für Bauen und Verkehr NRW nun nach 10 Jahren die Verdienste der Meisterschule für die Stadt Soest und das Land NRW. Er sagte Unterstützung und Förderung der Landesregierung zu. Auch der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks fand persönliche und anerkennende Worte für die nationalen und internationalen Verdienste dieser Einrichtung an der Dombauhütte zu Soest. Er erwähnte die "Charta von Soest" als Gründungsinitiative zur EACD und diese als eine völkerverbindende Institution des Handwerks.
Friedensstele von Soest nach Südtirol
„Der Geist und die Goldene Regel /Der Geist weht wo er will“
Was macht ein Dombaumeister im Urlaub? Er stellt ein Denkmal auf! Von einer privaten und ehrenamtlichen Leistung darf hier wegen ihrer Einzigartigkeit berichtet sein.
Ein freundliches Band, geknüpft von Jürgen Prigl, verbindet Soest mit der reizenden Gegend des Vinschgau und den Menschen Südtirols. Liebe zum Bergsteigen und die Freundschaft zu Dr. Wolfgang Platter, Direktor des Nationalparks Stilfser Joch, haben eine schöne Geste gefördert. Auf dem Rückweg vom Ortler sagte Wolfgang Platter zu Jürgen Prigl: "Du hast mit Deiner Initiative Soester Runde und als Präsident der EACD schon so viel für unsere Marmorschule und Südtirol getan, ich werde Dir einen Steig widmen". Prigl hielt in der dünnen Luft dagegen: “Falls das wahr würde, werde ich mal wieder etwas machen und stiften.”
Feststellung einer Leistungssteigerung von 600% seit 1992.
Eintragung Titel „Dombaumeister“ in die Statuten.
26.10. Trauerfeier für den verstorbenen Hellmut Haverland.
17.12. Empfang im Vatikan und in der Bauhütte des Petersdom.
Einbau von Ringankern
Beim 60. Geburtstag von Eckhard Uhlenberg mit MP Rüttgers und gesamtem Kabinett.
31.10.2008 Erste Thematisierung „Immaterielles Kulturerbe“ in der Bauhütte.
Treffen mit PM Jean-Claude Juncker in Luxembourg in Sache Europ. Meistertournee.
Europa-Absolvent und Bestmeister
28.2. In Dortmund zeichnen Handwerkspräsident Otto Kentzler und Bundeskanzlerin Angela Merkel den Europa-Absolvent und Bestmeister unserer Meisterschule aus.
Taufe in der Kinderfeldkirche mit einem mobilen Taufstein, aus einem Stück Helmbgiebel Südturm.
Die untere Etage des Nordturmes ist fertig.
Umfassende Untersuchungen des Dachstuhles
1. EACD-Bildungstournee in Brüssel
8.1. Hans-Gottfried v. Stockhausen ist tot.
Treffen der Bundeskanzlerin beim Wandern in Südtirol sowie auf den Salzburger Festspielen.
Fertigstellung des großen Westgiebels
Errichtung Großer Westgiebel zwischen den Türmen.
Beginn Modellentwicklung Steinkanzel.
NRW feiert Advent - auch nach Wechsel der Landesregierung in der Wiesenkirche.
Untersuchung Maßwerkhelm Südturm
Feststellung schadhafter Schutzverglasungen
Start der 2. EACD-Bildungstournee
Empfang in Canterbury Cathedral und in Westminster Abbey in Sache Bildungstournee.
Baureferat des Ministeriums
Baureferat des Ministeriums mit Frau Ringbeck und ihrem Nachfolger zu Gast; sie wechselt nach Berlin ins Auswärtige Amt zur Vertretung in der UNESCO.
Zu Besuch im Landtag bei Norbert Römer und MP-in Hannelore Kraft.
Stein-Stele 150 Jahre Marienwallfahrt Werl vor der Wiesenkirche
Dozentenjubiläum Meisterschule
Kooperation ICOMOS-UK
EACD auf Kongress der ICOMOS-UK in London
Auf Einladung von ICOMOS UK (International Council on Monuments & Sites) und The Prince's Foundation for the Built Environment nahm die EACD mit einer kleinen Delegation auf einer Konferenz „Aktion für die berufliche Schulung und Bildung für das historische Bauerbe“ teil. Lord Hankey, ICOMOS UK-Präsident, und Dombaumeister Jürgen Prigl, EACD-Präsident, besiegelten noch auf der Konferenz partnerschaftliche Gesinnung und zukünftiges Zusammenwirken.
Fabbrica di S. Pietro in Vaticano
Beginn Kanzel
Persönlicher Besuch Friedrich von Metzler
Der Name seines ermordeten Sohnes steht im Marienfenster über dem Südportal.
Abschluss 2. EACD-Mastertournee
Empfang für die EACD im Europ. Gerichtshof in Luxemburg durch Verwaltungs-Direktor Martin Loeer, früher Protokollchef von Bundespräsident Johannes Rau.
Sanierung Maßwerkhelm
Einstimmiger Beschluss des Wiese-Presbyteriums zur Kanzel.
Indienstnahme Steinkanzel an Epiphanias
mit Präses Annette Kurschus
Die Steinkanzel wurde durch eine Spende finanziert und vom Dombaumeister entworfen und geschaffen, die Gemeinde konnte sie im Epiphanias-Lichtergottesdienst mit Präses Annette Kurschus am 06. Januar 2013 in Dienst nehmen.
Plakette Bürger Europas zum Friedensnobelpreis
"Nobelpreis" für Prigl
Bericht vom 28.2.2013 auf natursteinonline sowie in der darauffolgenden Monatsausgabe der Fachzeitschrift NATURSTEIN
Dem Dombaumeister Jürgen Prigl aus Soest wurde eine Kopie der Medaille des Friedensnobelpreises verliehen. Der Preis, der 2012 an die EU ging, gehöre eigentlich jedem Europäer, so der Europaabgeordnete Peter Liese (CDU). Seine Fraktion habe deshalb Bronzekopien der Medaille anfertigen lassen, um sie Bürgern zu überreichen, die sich besonders um die europäische Integration verdient gemacht hätten.
Prigl erhielt eine von sieben Kopien in Lieses südwestfälischem Wahlbezirk, weil dieser sich um die europäische Vereinigung des gestaltenden Handwerks und somit um die Zusammenarbeit in Europa verdient gemacht habe. Prigl ist Mitbegründer der European Association of Buidling Crafts and Design (EACD), Past-Präsident und Vorsitzender des Komitees.
Eingabe an Ministerpräsidentin Hannelore Kraft wegen Fördermittel.
Sanierung Nordfenster und Schnitzaltar
Hier folgt noch Text
Herausgabe Buch 700 Jahre Wiesenkirche
Großer Festakt Vollendung Südturm
Minister Groschek verkündet gesicherte Finanzierung
Am 12. Oktober 2013 wurde gemeinsam mit der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen, vertreten durch Herrn Minister Michael Groschek, ein Festakt zur der Wiederherstellung des Südturmes begangen, der punktgenau zum Jubiläum 700 Jahre Grundsteinlegung vollendet werden konnte.
Lesen Sie hier den Bericht zur Festrede von Minister Groschek auf der Homepage des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen.
Abrüstung Südturm
Beeinflussung Europ. Qualifizierungsrahmen
der deutsche Meisterabschluss im Handwerk wird auf Stufe 6 von 8 gehoben.
22.12. Anruf aus Berlin von Wolfgang Hellmich: Mögliche Finanzierung für Sanierung und Schutzverglasung Chorfenster.
Weiterbau Nordturm
Insolvenz der Obernkirchener Sandsteinbrüche.
Sicherung finanzielle Zuwendung West-Lotto.
2.1. Sterbetag P. Donatus / Freiburg, vom 74.-94. Lebensjahr Dozent in der Meisterschule.
Sanierung Maßwerkhelm Nordturm
Sanierung Maßwerkhelm und Errichtung Nordturmspitze mittels Helikopter, im Motto DONA NOBIS PACEM.
Errichtung der Nordturmspitze
Errichtung der Nordturmspitze mit Helikopter, DONA NOBIS PACEM
Am Freitag 9.9.2016 gelang, was noch 2013 zur Fertigstellung des Südturmes wegen des Wetters verwehrt blieb: wir konnten den höchsten Stein von Soest, den Kreuzblumenknauf mit einem Helikopter auf die Spitze des Nordturmes setzen.
Beginn Chorfenstersanierung
Fortsetzung Chorfenstersanierung
Weiterbau Nordturm
Steininschrift DONA NOBIS PACEM
Im Mai 2017 meißelt der Bundesaußenminister Sigmar Gabriel in der Dombauhütte an einer Friedensbotschaft in dem Basisstein einer Riesenfiale des Nordturmes
Hüttenfest Dienstjubiläum
alle 4 Dombaumeister aus NRW versetzen mit Norbert Römer und Minister Groschek in dessen letzter Amtshandlung den Stein DONA NOBIS PACEM am Nordturm.
Triplekreuzblume Westgiebelspitze
Besuch Ministerin Ina Scharrenbach in der Wiesenkirche
Sicherung Traufgesims
Während der Sanierung Chorfenster tritt die Schadhaftigkeit der Traufgesimszone drastisch zu Tage.
Betriebsausflug
21.11. Betriebsausflug: Letzte Grubenfahrt ins Bergwerk Prosper Haniel, vor der endgültigen Schließung.
Beginn Sanierung Traufgesimszone
Erhöhung Landesmittel aufgrund Schäden Traufgesimszone.
29.11.: Grundsteinlegung zur Instandsetzung der Traufgesimszone mit Ministerin Scharrenbach.
MP Laschet sichert anlässlich Chorfenstersanierung nochmalig das Adventskonzert zu.
Ämterweitergabe
14.6.: Weitergabe Ämter Dombaumeister und Bauhüttenmeister angesichts Altersteilzeit (aus gesundheitlichen Gründen).
Schrecklicher Arbeitsunfall
17.6..: am 1. „neuen“ Arbeitstag: schrecklicher Arbeitsunfall in der Belegschaft der Bauhütte, Staplerfahrer war der am Wochenende zuvor neu eingestezte Betriebsleiter; -erster solcher Unfall überhaupt! Erschütterung in der Belegschaft sowie mindestens langwieriger Ausfall und ungewisse Zukunft eines fachlich sehr wertvollen Mitarbeiters.
Fortsetzung Nordturmsanierung
Projekt Kinderbauhütte
Das Projekt Kinderbauhütte an der Westf. Dombauhütte an St. Maria zur Wiese in Soest wurde kreiert und 1999 begründet von Jürgen Prigl für eine Errichtung einer „Kinderfeldkirche mit Friedenstor“.
Dies wurde erbaut aus alten, maroden Steinen, die beim Abbau an den Türmen der Wiesenkirche als Bauschutt anfallen. Viele wirkten mit und bearbeiteten dafür Steine. Es geschah rein freizeitlich und unentgeltlich 7 Jahre lang.
Abschluss Chorfenstersanierung
Bauhüttenwesen ist Immaterielles Kulturerbe
13.12. Aufnahme des Bauhüttenwesens in das Immaterielle Kulturerbe der Menschheit durch die UNESCO.
Mithilfe und Mitarbeit wegen Ausfällen in der Bauhütte aufgrund Unfall, Krankheitsständen, REHA-Maßnahmen.
WDR-Rundfunkchor
Der WDR-Rundfunkchor singt während der Corona-Pandemie unter dem Westf. Abendmahl „Let us break bread together“ für das Fernsehen.
Kulturreportage
Der Deutschlandfunk macht die Kulturreportage über das IKE bei uns.
Kinderbauhütte auf dem Bördetag
Auf dem Bördetag 2022 veranstalteten wir am 14. und 15. Mai mal wieder eine Kinderbauhütte. Hierfür wurde zwischen Patroklus-Dom und Rathaus unsere mobile, offene Werkstätte so errichtet, wie wir das seit Jahren sporadisch und rein freizeitlich machen. Als Thema wurde die "Chimären" angesprochen, als historisch immer wieder gestaltete Fabelwesen, die auch an den Fialen der Traufengalerie der Wiesenkirche im Zuge der Instandsetzung und Sanierung wieder geschaffen werden müssen. Der inhaltlich sehr gute Presseartikel gibt aufschlussreich weitere Informationen.
UNESCO-Urkunden
Entgegennahme der UNESCO-Urkunden für die Bauhütten in Straßburg. Original hängt in unserer Bauhütte.
Mitarbeit zur Erreichung Jahresziele
Nach Übernahme ihrer Lehre zur Halbzeit wird die letzte ausgebildete Steinmetzin ebenfalls und bravourös Bestprüfling.
Verleihung Landesorden NRW
Am 21. Februar 2024 hat Ministerpräsident Hendrik Wüst den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen an 16 engagierte Bürgerinnen und Bürger verliehen.
Mit dem Verdienstorden ehrt die Landesregierung traditionell ehrenamtlich besonders engagierte Bürgerinnen und Bürger für ihren herausragenden Einsatz für das Gemeinwohl und das Land Nordrhein-Westfalen. Die Verleihung fand in der Staatskanzlei in Düsseldorf statt.
Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Der Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ist eine besondere und seltene Auszeichnung. Seit seiner Stiftung 1986 wurde er nur 1.744 Menschen verliehen. Heute erweitern wir diesen Kreis um 16 Personen: 16 Menschen, die sehr viel Zeit dafür aufwenden, damit es anderen besser geht. 16 Menschen, die sich ganz besonders und auf vielfältige Art und Weise um unser Land verdient machen – alle mit herausragendem Engagement, zum Teil schon seit Jahrzehnten. Sie alle sind Vorbilder und setzen mit ihrem Einsatz stetige Zeichen der Hoffnung. Dafür gebührt ihnen unser tief empfundener Dank.“
Bildhauerische Fortbildung Bauhütte
Beschäftigungsende
Beschäftigungsende am Reformationstag 2025