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Rückblick auf ein erfülltes Arbeitsleben

33 Arbeitsjahre war ich verantwortlich tätig an der Wiesenkirche in Soest. Alles, was ich in den 15 Arbeitsjahren zuvor und in der Schulzeit davor an Fertigkeiten und Kenntnissen erworben hatte, durfte zur Anwendung kommen; dies mit zunehmender Vermehrung durch und im Annehmen von Herausforderungen. In dieser Zeitspanne des Baugeschehens an St. Maria zur Wiese wurde Jahr für Jahr eine von mir 1997 aufgestellte Kalkulation exakt geleistet und eingehalten, hinzu kam auch was nicht planbar, nicht vorhersehbar, nicht vorstellbar war. Viele Menschen, Gönner, Spender, Mitstreiter, Freunde, begegneten mir und reihten sich konstruktiv und kreativ in Entwicklungen und Abläufe ein. Es scheint, als strömte oder zog ein so sanfter wie unwiderstehlicher Windhauch - für die etwas blumige Formulierung muss ich ggf. um Nachsicht bitten, aber mir fällt es spontan nicht besser ein. Die Gewissheit und Erfahrung, nichts allein geschafft zu haben, sondern nur mit großer Hilfe und großen Helfer*innen, mündet schlichtweg in Dankbarkeit, welche bewegt, dies in dieser Form zu dokumentieren mit meinen Bildern und meinen Texten. Von Vollständigkeit ist das Folgende weit entfernt, es möge der Versuch sein, erlebter Geschichte und Beteiligten gerecht zu werden.  

Stationen meiner Karriere

In guter Gesellschaft

Das Land NRW förderte mit der „Neuerrichtung einer Dombauhütte an der Wiesenkirche in Soest“ etwas ganz Außergewöhnliches, Seltenes. Das bewog mich 1992, an der Ausschreibung teilzunehmen und schließlich die Berufung anzunehmen und nach Soest umzusiedeln. Anfangsjahre können in historischen Prozessen auch mühselig sein. Aber kurz gesagt war es auch so: erst hatten wir im Abrackern dann irgendwann kein Pech mehr - dann kam Glück hinzu. Das kann anziehen und sich mehren. Was leicht und frisch aussieht kann tief verwurzelte Gründe haben, mit rauschenden Festlichkeiten gefeiertes Erreichen großer Ziele steht harte und akribische Knochenarbeit voran. Weggefährten, Begeisterte, Freunde, Helfer, Unterstützer begleiteten dieses Baugeschehen, weil es interessant war, es wurde noch interessanter, weil es begleitet wurde. Nur ein beispielhafter Auszug von Begegnungen ist im Folgenden aufgeführt, mit Bedacht, dass das Wesentliche oft unsichtbar, unantastbar ist ...

Begegnungen und Weggefährten